Freitag, 16. Januar 2009
Warhammer Online: Neue Hotfixes aufgespielt
Aufgrund gesammelter Rückmeldungen der Spielerschaft haben die Entwickler die benötigte Erfahrung für die Ränge 20 bis 33 gesenkt. Im dritten sowie den anfänglichen Rängen des vierten Abschnitts solltet Ihr daher nun schneller vorankommen. Die weiteren Hotfixes beheben unter anderem einige Probleme bei öffentlichen Quests und RvR-Kämpfen. So bleiben etwa Festungs- und Burgwachen nicht mehr stecken, wenn sie zu ihrem Ursprungsort zurückkehren, und in der Giftschwingen-Schlucht tauchen besiegte Monster nicht mehr ganz so schnell erneut auf.quelle:games-news.de
Mittwoch, 14. Januar 2009
Hironobu Sakaguchi
Die Entwickler-Legende Hironobu Sakaguchi aus Japan, wurde durch seine zahlreichen Rollenspiele berühmt. Vor allem Final-Fantasy-Fans werden ihn kennen und womöglich lieben. Immerhin ist er dafür verantwortlich, dass es heute so viele Ableger der berühmten Rollenspiel-Serie gibt. Aber auch Xbox-360-Besitzer bekamen schon ein Spiel von ihm geboten. Mit Blue Dragon debutierte er auf der neuen Microsoft-Konsole und konnte schlagartig neue Fans für sich gewinnen.
Sein letztes Werk war die Nintendo-DS-Umsetzung von Blue Dragon Plus. Nun zeigte er sich aber durchaus an der Nintendo Wii interessiert. Demnach würde er zu gern ein Spiel für die Nintendo-Konsole entwickeln. "Meiner Meinung nach ist die neuartige Konsole ein wunderbares System. Alleine die Controller bieten eine schiere Anzahl an Möglichkeiten. Obwohl wir momentan keine Pläne für ein Wii-Spiel haben, würde ich in Zukunft sehr gerne eines entwickeln!"
Die Chancen für ein Wii-Sakaguchi-Rollenspiel stehen also gar nicht so schlecht. Was für einen Titel würdet ihr gerne auf der Nintendo Wii sehen? Oder würdet ihr euch ein völlig neuartiges Rollenspiel wünschen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
quelle:gamefox.de
Samstag, 10. Januar 2009
Magna Carta Crimson Stigma Neues Exklusiv-RPG für die Xbox 360
Der nun angekündigte Fortsetzung "Magna Carta Crimson Stigma" soll jedoch nicht für eine der Konsolen von Sony erscheinen, sondern wird laut Ankündigung exklusiv für die Xbox 360 von Microsoft erscheinen. Vertrieben wird das Spiel in den westlichen Ländern von Atlus. Nähere Informationen zum Inhalt des Rollenspiels oder gar ein etwaiger Releasetermin sind jedoch noch völlig unbekannt.
Im ersten Teil der Serie schlüpften Spieler in die Welt von Efferia, die von fünf Rassen bewohnt war und stetig im Krieg zu sein schien. Dabei suchten diese als Anführer einer Söldnergruppe nach Rache für die Folgen des Krieges, stießen dabei allerdings auf eine mysteriöse Dame, die ihr Gedächtnis verloren hatte, auf eine unbekannte Art und Weise jedoch mit einem verbunden war.
Der Titel, als auch eine erste Ankündigung wurde zwar schon vor 4 Jahren getätigt der damals angekündigte Release im Jahr 2007 wurde dennoch nicht eingehalten und es wurde still um das Rollenspiel. Mit der nun erneut getätigten Vermeldung, dass sich das Rollenspiel durchaus noch in Arbeit befindet, könnte Rollenspielinteressierte möglicherweise ein potenzielles Stück Software erwarten.quelle:games-news.de
Mittwoch, 7. Januar 2009
Risen Demo weiterhin in Planung
Freitag, 26. Dezember 2008
Xbox 360-Review: Rise of the Argonauts
rafik mit Lizenz – schon wieder
Das erste kleine Aufstöhnen unsererseits gibt es bereits bei der Bildschirmmeldung „powered by Unreal-Engine“. Nicht, dass die Grafik-Engine von Epic nicht durchaus ansehnliche Landschaften auf den Bildschirm zaubern kann (indizierte Shooter beweisen es), in 90% der Fälle nutzen die Entwickler das Potenzial der Engine einfach nicht aus und zudem sehen alle Spiele mit der Engine relativ ähnlich aus. Schon nach wenigen Minuten bestätigt sich unserer Eindruck, dass die Grafik wahrlich keine Stärke des Spieles ist. Typisch für eine lieblose Ausnutzung der Unreal-Engine wirken die menschlichen Körper aufgedunsen, der Detailgrad ist enttäuschend und die Farben passen einfach nicht. Das gilt für alle drei getesteten Systeme, wobei die PC-Fassung in Nuancen besser aussieht, da die Texturen hier nicht so stark flimmern. Würde man bei Rise of the Argonauts ohne Hintergrundwissen mitten ins Spiel einsteigen, würde so mancher wahrscheinlich sogar fragen, was das für ein PS2-Actionspiel sei. Selbst ein God of War 2, welches nun wahrlich ein ähnliches Setting aufweist, sieht als Gesamtwerk auf der alten Sonykiste besser als Rise of the Argonauts in HD-Auflösung aus. Dazu gesellen sich im Spielablauf arge Performanceschwankungen und Kameraprobleme, die die Grafiknote noch weiter in die Tiefe drücken.
Rise of the Argonauts tritt als Action-Rollenspiel an. Wer jetzt an Diablo oder Titan Quest denkt, liegt allerdings ziemlich falsch. Vielmehr ist Codemasters Titel ein Action-Hack&Slay mit kleinem Rollenspielpart. Dieser sieht so aus, dass ihr euren Helden, den berühmten Jason, in seinen Fertigkeiten Rollenspiel-like verbessert. In den zahlreichen Kämpfen sammelt ihr dafür für eure Taten Auszeichnungen, etwa wenn ihr eine bestimmte Zahl von Feinden besiegt habt, und opfert dieses Auszeichnungen schließlich einem von vier Göttern. Als Belohnung ist es euch dann erlaubt, Punkte in einem Fertigkeitsbaum zu verteilen, der bei jedem der Götter andere Boni oder Fähigkeiten liefert. Wirklich spektakulär ist das Ganze nicht, störend sind vor allem die unübersichtlichen Menüs. Im weiteren Spielverlauf mag das Aufleveln des Helden zwar durchaus motivieren, doch letztlich bot auch ein God of War 2 derartige Spielereien, wenn auch nicht ganz so tiefgreifend.
Wo ist denn hier das Rollenspiel?
Auf ein Inventar verzichtet Rise of the Argonauts ebenso wie auf das Sammeln neuer Rüstungsteile. Stattdessen verdient ihr euch durch das Erledigen von Quests neue Waffen oder bessere Schilde, die automatisch das schlechtere Objekt ersetzen. Leider führt das Spiel kein Questlog, so dass ihr oft recht mühsam die ganzen NPCs in der Landschaft ansprechen müsst, damit ihr neue Aufträge erhaltet. Aufgrund der Belohnungen rentiert es sich durchaus, alle Nebenaufträge zu absolvieren. Ob das Ganze euch allerdings auch Spaß macht, steht auf einem anderen Blatt. Das Herumlaufen in den oft weitläufigen, aber langweilig gestalteten Arealen war für uns sehr schnell ermüdend, allein schon der Tempel ganz am Anfang ist ein Musterbeispiel schlechten Designs. Wir haben uns fast dusselig gesucht, um den Ausgang zu finden. Die Missionen selbst laufen meist auf typische Rollenspielaufgaben hinaus, sprich ihr müsst bestimmte Gegner töten oder ein Objekt von A nach B bringen. Letzteres erfordert viel Lauferei.
Große Stärke: Die Kämpfe
Die Kämpfe sind packend inszeniert und spielen sich auch recht ordentlich. Ihr könnt blocken oder zwei verschiedene Attacken zu Kombos zusammenführen. Außerdem dürft ihr auch mitten in der Schlacht die Waffe wechseln, etwa von Speer zu Schwert oder Hammer. Jede Waffe verfügt weiterhin über Spezialmanöver, für die ihr die Waffe aber erst mit ein paar guten Schlägen aufladen müsst. Da ihr leider keinen Feind direkt anvisieren könnt, haut ihr die meiste Zeit relativ ungenau einfach in die Gegnermenge. Auffallend ist die Darstellung der Gewalt, denn Jason teilt mit seinem Schwert schon mal einen Körper in zwei Stücke oder zerschlägt mit dem Hammer den Kopf des Gegners, selbst in der deutschen Version. Wirklich nötig wäre diese Gewaltdarstellung sicher nicht gewesen, besonders die Zeitlupensequenzen, in denen das Blut förmlich aus den Körpern spritzt, sind überflüssig, untermalen aber andererseits das brutale Szenario und erinnern an den Film 300, bei dem es ja auch nicht zimperlich zu Werke geht.
Wir wollen kämpfen, nicht labern!
Wären nur die Kämpfe, Rise of the Argonauts wäre ein nettes Hack&Slay mit interessantem Setting. Leider haben sich die Entwickler aber zur Aufgabe gesetzt, auch die Story nicht zu kurz kommen zu lassen. Das ist natürlich an sich kein Verbrechen und wird von uns normalerweise positiv aufgefasst, doch die Umsetzung hat einfach ihre Schwächen. Die Dialoge mit den NPCs sind einfach viel zu ausufernd und nichtssagend. Da hilft es auch wenig, dass ihr wie in Mass Effect manchmal bestimmte Dialogoptionen wählen dürft. Absolut grottig ist übrigens die deutsche Sprachausgabe. Persönlich halte ich hier ja wirklich viel aus und bin über jede deutsche Synchronisierung froh, doch Rise of the Argonauts dürfte die wohl schlechteste Synchronisation des Jahres aufweisen. Natürlich geht hierdurch viel Atmosphäre verloren, wenn ihr nicht gerade die englische Sprache auswählt. Aber auch abseits der Vertonung passt das Verhältnis zwischen Action und Gerede einfach nicht, zumal die Story trotzdem langweilig präsentiert wird und ihr euch kaum mit dem Helden identifizieren könnt. Besonders der Beginn ist dermaßen amateurhaft und mit vielen Klischees belegt, dass ihr den Kauf sehr schnell bereut.
Alles in allem passt das Gameplaykorsett von Rise of the Argonauts einfach nicht: Auf der einen Seite langweilige Dialoge, dann wieder knackige Action, die auf Dauer aber auch eher öde wird sowie in Sachen Abwechslung mit einem God of War 2 bei weiten nicht konkurrieren kann und zuletzt ein Rollenspielpart, der dem Genrebegriff kaum gerecht wird. Somit können wir das Spiel eigentlich niemandem so richtig empfehlen, immerhin ist der Titel beim Speichersystem sehr fair. Nach jedem Gefecht wird automatisch gesichert, eine sinnvoll nutzbare Übersichtskarte haben die Entwickler dagegen dummerweise (Zeitdruck?) vergessen.
Noch ein Wort zu den unterschiedlichen Systemen. Inhaltlich und zum Großteil technisch nehmen sich PC-, PS3- und 360-Version nichts. Auf der Xbox 360 erwarten euch teils nervige Framerate-Einbrüche, auch sieht das Geschehen einen kleinen Tick schlechter als auf dem PC aus. Die Steuerung geht aber gut von der Hand, der Joypad wirkt jedenfalls nicht überbelegt. Nervig ist aber auch hier die teils lästige Kamera samt Übersichtsproblemen.
quelle:demonews.de